Als
Mitte der 70er Jahre mit dem Aufbau des 42 Mann starken ABC-Zuges im
Kreis Steinburg begonnen wurde, stand im Vordergrund der Schutz der
Bevölkerung in einem Verteidigungsfall und bei
großen Katastrophenfällen.
Schwerpunktaufgaben waren das Messen und Aufspüren von atomaren, biologischen und chemischen Stoffen, sowie die Dekontamination (Reinigung).
Bedingt
durch die Inbetriebnahme der Kernkraftwerke in Schleswig-Holstein und
durch den Störfall in Tschernobyl erweiterte man Ende der 80er
Jahre den Zug um weitere 16 Mann. Strahlenspürtrupps wurden
aufgestellt und an vier neuen, modernen Messfahrzeugen
ausgebildet.
1994 entstand aus dem ABC-Zug der AC-Dienst und 1996 schließlich der heutige Löschzug-Gefahrgut,
der die Feuerwehren auf Anforderung bei Einsätzen mit
Gefahrstoffen unterstützt. Am 01.01.1997 wurden
schließlich alle Einheiten des ABC-Zuges aufgelöst
und vollständig in den LZ-G integriert.
Im Jahr 2006 hat sich der LZ-G neu aufgestellt um den steigenden Anforderungen in der Ausbildung und der zunehmenden Größe auf rund 100 Mitglieder gerecht zu werden. Der LZ-G gliederte sich nun in zwei Züge und sieben Gruppen. Aus dem Zugführer des LZ-G wurde der Leiter LZ-G.
Heute gehören dem in drei Züge gegliederten LZ-G über 120 Feuerwehrfrauen und -männer an. Von den Mitgliedern sind etwa fünfzig Prozent vom Wehrdienst freigestellte Helfer. Der Frauenanteil liegt bei drei Prozent.
Im nachfolgendem eine Auflistung der bisherigen Zugführer bzw. Leiter LZ-G