Einsätze und Übungen


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2012
Übung Nr. 3

Datum Ort
Bericht
23.06.2012
Lägerdorf
Alle vier Katastrophenschutzeinheiten übten heute gemeinsam im Lägerdorf.

Erfolgreiche Übung der Katastrophenschutzeinheiten
Schon seit Herbst 2011 liefen die Vorbereitungen für die heutige Übung der vier Katastrophenschutzeinheiten der Feuerwehr.
Unter der Leitung des stellvertretenden Kreiswehrführers Bernd Pusch formierte sich eine Gruppe, bestehend aus Vertretern der vier Einheiten, um eine Übung zu erarbeiten, die vorallem die noch bessere Zusammenarbeit der KatS-Einheiten und die bessere Kommunikation zum Ziel hatte.
Bereits um 08.00 Uhr trafen die Übungsleiter, aber auch die Beobachter in Nordoe ein. Zu den Beobachetern gehörten neben Vertretern der KatS-Einheiten auch der Bürgermeister der Gemeinde Lägerdorf, Heiner Sülau, der stellvertretende Amtswehrführer des Amtes Breitenburg, Jörg Hölck, der Gemeindewehrführer der Feuerwehr Holstenniendorf, Michael Ebert, der stellvertretende Gemeindewehrführer der Feuerwehr Mehlbek, Norbert Köller, sowie die Kameraden Dirk Tolksdorf und Stefan Spötter vom THW Ortsverband Itzehoe.
Schon in der Begrüßung dieser Kameraden machte Kreiswehrführer Frank Raether klar, wie wichig die Zusammenarbeit unserer KatS-Einheiten ist. Gleichzeitig dankte er der Übungsleitung und den Beobachtern schon im Voraus für die Bereitschaft und das große Engagement.
Den ganzen Vormittag wurde die große Schadensstelle in Lägerdorf vorbereitet. Die Deutsche Bahn stellte eigens hierfür einen Güterzug mit Lok und Fahrer zur Verfügung. Das DRK schminkte Kameraden der Jugendfeuerwehr des Amtes Breitenburg, sodass sehr realistische Unfallopfer zur Verfügung standen.
Auch die RKiSH beteiligte sich bei dieser Übung. Insgesamt waren drei Rettungswagen an der Übung beteiligt.
Ein großer Dank gilt den genannten Personen und Organisationen.

Zu um 14.30 Uhr sollten alles Einheiten die Einsatzbereitschaft herstellen. Ohne lange Verzögerung wurden die ersten Kräfte aus den verschiedenen Bereitstellungsräumen abgefordert.
Die Einsatzstelle zog sich vom Bahnübergang Lägerdorf (Schillerstraße/Heidestraße) bis hin zum Bahnübergang im Verlauf des Dägelinger Wegs zwischen Münsterdorf und Dägeling.
Ein Güterzug, der auch Gefahrgut geladen hatte, war mit zwei PKW kollidiert. Es gab zahlreiche Verletzte und es kam zu einer Gefahrstofffreisetzung.
Die Feuerwehrbereitschaft stellte den Brandschutz sicher und führte die technische Rettung der in den Fahrzeugen eingeschlossenen Personen durch. Der Löschzug-Gefahrgut grenzte mit Hilfe der Sonderausrüstung die Gefahrstofffreisetzung ein und führte eine Dekontamination der Verletzten durch.

Zunächst wurde der Einsatz geführt vom Wehrführer der Feuerwehr Lägerdorf, Stefan Springer. Die Einsatzleitung befand sich von Beginn an in den Stabsräumen der Kreisfeuerwehrzentrale und wurde von Mitgliedern der TEL unterstützt.
Im Laufe des Einsatzes übernahm Frank Raether die Einsatzleitung im Stab, nachdem die Führungsstufe C festgestellt wurde.
Der Feuerwehrflugdienst fertigte Luftbilder und konnte diese schnell dem Stab zur Verfügung stellen.
Gegen 20.00 Uhr war Übungsende und gemeinsam wurde das Szenario wieder abgebaut.

Im Anschluss an die Übung konnte festgestellt werden, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten schon gut funktioniert.
Heiner Sülau bedankte sich für das Engagement. "Schön, dass so eine Übung in Lägerdorf stattgefunden hat - das hat wirklich Eindruck hinterlassen" fügte Sülau hinzu.

Ein besonderen Dank sprach Raether zum Abschluss noch einmal der Gemeinde Lägerdorf, seinem Stellvertreter, allen Beteiligten und der Deutschen Bahn aus.


Text: Christian Nöhren, Kreispresswart
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